Wir über uns

 

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Ober-Mörlen ist eine junge Gemeinde am „Tor zum Taunus“ gelegen. Jung ist sie zum einen, weil sie erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts entstand, und zum anderen, weil sie überproportional aus jungen Familien mit Kindern besteht.
Sie ist, begünstigt durch die verkehrsmäßige Anbindung Ober-Mörlens an die BAB 5, Zuwachsgemeinde. Alleine in den letzten 20 Jahren stieg die Zahl der Gemeindeglieder um 300 an.
 


Gemeindezentrum Nauheimer Str. 18

 

In den frühen Jahren gehörte die Gemeinde zur Kirchengemeinde Bad Nauheim und wurde von hier aus als Filialort betreut.
Seit Ende der Siebziger Jahre sind die Kirchengemeinde Ober-Mörlen und die Kirchengemeinde Langenhain-Ziegenberg pfarramtlich verbunden.

 

 
  Die Kirchengemeinde Ober-Mörlen wird
von Pfarrer Jürgen Rump betreut.
Er wohnt  in Ober-Mörlen,
An der Gärtnerei 7.
 
     
 

Die 1926 in neobarockem Stil erbaute Gustav-Adolf-Kirche befindet sich in der Nauheimer Str.18. Hier findet sonntäglich Gottesdienst statt. Die Hauptgottesdienstzeit ist 09:30 Uhr. Einmal im Monat gibt es einen „Langschläfergottesdienst“ um 11:15 Uhr. Ebenfalls einmal im Monat ist um 14:00 Uhr Nachmittagsgottesdienst, der vor allem für die zahlreichen Taufen in unserer Gemeinde genutzt wird. Die Gustav-Adolf-Kirche wurde 1992 grundrenoviert und besticht durch ihren hellen, lichtdurchfluteten Raum. Auch als Hochzeitskirche wird sie gerne in Anspruch genommen.

 

Auf dem gleichen Gelände wurde 1992 das Albert-Schweitzer-Gemeindehaus errichtet. Es bildet das Zentrum unserer kirchengemeindlichen Aktivitäten neben der Kirche. Gruppen und Kreise unserer Gemeinde wie Kindergottesdienst, Konfirmanden, Erwachsenenbildung, Männerrunde, Ökumenekreis, Kirchenchor, Teen-Treff, ökumenisches Frauenfrühstück u.v.m. finden hier statt. Die 2006 neu gestaltete Außenanlage lädt Jung und Alt zum Verweilen bei Sport, Spiel, Spaß, Kaffee und Kuchen u.a. ein. Highlight ist unser alljährliches Gemeindefest, das hunderten von Gästen gesellige und fröhliche Stunden verspricht.

 
     
 

Albert-Schweitzer-Gemeindehaus
 
     
  Evangelische Albert-Schweitzer-Kirchengemeinde

 

 
 

Seit dem Jahr 2000 trägt unser Gemeindehaus in der Nauheimer Str. 18 den Namen Albert Schweitzers. Damals hatte die Tochter von Albert Schweitzer, Rhena Schweitzer-Miller, Pfarrer Rump in einer persönlichen Begegnung in Frankfurt die Erlaubnis hierzu erteilt. Rhena verwaltete das Erbe ihres Vaters, lebte aber schon lange in den USA. 

 

Seither haben unzählige Kinder und Jugendliche, Konfirmanden und Erwachsene in unserem Haus sich mit der Person Albert Schweitzers und mit seinem Tun und Wirken beschäftigt. Was ich immer wieder, auch nach vielen Jahren feststellen kann, ist, dass etliches doch hängen geblieben ist und auch trotz gewisser äußerlicher Ähnlichkeiten Albert Schweitzer nicht mehr mit Albert Einstein verwechselt wird. Gleichwohl, und auch das haben viele behalten, waren die beiden befreundet und setzten sich gemeinsam gegen die Verbreitung von Atomwaffen auf der Welt ein.

 

 

Der Kirchenvorstand unserer Gemeinde machte im vergangenen Jahr den Vorschlag nicht nur unserem Gemeindehaus sondern der ganzen Kirchengemeinde den Namen Albert Schweitzers zu verleihen. Nach mehrheitlicher Zustimmung im Kirchenvorstand gings an die Arbeit. Ganz so einfach wie damals war es nicht, denn einige Hürden mussten genommen werden.  Zunächst einmal musste die Kirchenverwaltung in Darmstadt von unserem Unterfangen überzeugt werden. Sie muss nämlich die kirchenaufsichtliche Genehmigung erteilen, da  eine Namensumbenennung einer Kirchengemeinde einen rechtlichen Akt darstellt.

 

Die Kirchenverwaltung knüpfte ihre Zustimmung an die Erlaubnis der Erben Albert Schweitzers, die auch über die Namensrechte und deren Vergabe zu entscheiden haben. Da die Tochter Rhena aber 2009 verstorben ist, gingen die Rechte nun an die Enkel und einen Verwaltungsrat über. Hier, dank einiger Verbindungen von Pfarrer Rump, vorstellig geworden, gelang es nach mehreren Monaten die Rechte zu erhalten, dass unsere Kirchengemeinde nun

 

„Evangelische Albert-Schweitzer-Kirchengemeinde Ober-Mörlen“

 

heißen darf.

 

Die kirchenaufsichtliche Genehmigung war jetzt nur noch Formsache. Allerdings wurde es nun auch erforderlich ein neues Dienstsiegel anfertigen zu lassen. Alle Stempel und Briefköpfe mussten geändert  werden.

 

Nun aber ist es so weit und auf unserem Gemeindefest am 6. September wird die neue Namensgebung der ganzen Kir-chengemeinde offiziell bekannt gemacht.

 

Für unsere noch immer junge Kirchen-gemeinde ist es ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Ausbildung gewisser Traditionen. „Ehrfurcht vor dem Leben“ als Schweitzers Grunderkenntnis ist die Essenz von vielem, was sich in der Botschaft und im Leben Jesu wiederfindet. Die Bergpredigt, die Nächsten- und Feindesliebe, das größte Gebot, die

 

Zuwendung  und Heilung von Menschen, die Liebe, zu allem was lebt!“

Wer das Gefühl der „Ehrfurcht vor dem Leben“ in sich trägt, der kann nicht anders als allem Schädigen von Leben, wie auch immer, abzuschwören! Das Leben ist heilig, weil von Gott gegeben. Es gilt immer und überall Leben zu schützen und zu fördern.